#MeToo, Catherine Deneuve und ich

Als ich jung war, bewunderte ich sie als Französin par excellence. Sie war schön, elegant, kühl und geheimnisvoll, von sexueller Ausstrahlung nicht nur auf Männer, dazu klug, zurückhaltend im Privatleben, politisch engagiert, für Abtreibung, gegen Landminen und Todesstrafe. Und sie alterte in Würde.

Seit Januar dieses Jahres steht Catherine Deneuve in der Kritik, wegen eines Artikels, in dem sie, mit 99 anderen Unterzeichnerinnen, Exzesse der MeToo Bewegung kritisiert. Sie fordern «la liberté d’importuner», „die Freiheit, aufdringlich zu sein“. «Vergewaltigung ist ein Verbrechen», heisst es im Text. «Aber eine beharrliche oder ungeschickte Anmache ist nicht strafbar.» Heute würden Männer, heisst es, «zur Kündigung gezwungen, deren einziges Vergehen es ist, ein Knie berührt oder einen Kuss erhascht zu haben, «Intimes» während eines professionellen Abendessens angesprochen oder Nachrichten mit sexueller Konnotation an eine Frau geschickt zu haben, bei der die Anziehung nicht auf Gegenseitigkeit beruhte.“ Die Freiheit der Belästigung ist in ihren Augen Ausdruck der „sexuellen Freiheit“, ohne die jede Gesellschaft in den Puritanismus zurückfällt. „Wir sind heutzutage ausreichend gut informiert, um einzuräumen, dass sexuelle Triebe von Natur aus offensiv und wild sind, aber wir sind auch klarsichtig genug, um unbeholfene Anmache von sexueller Aggression zu unterscheiden“, schreiben die Frauen in ihrem offenen Brief.

Zwei Gesellschaftsmodelle werden hier karikaturartig gegenübergestellt. Auf der einen Seite: l’exception française, Frankreich als das Land der Galanterie, dessen Kultur und Literatur seit Jahrhunderten von Libertinage und freier Sexualität geprägt ist, das Autoren wie den Marquis de Sade und Philosophen wie Michel Foucault hervorgebracht hat. Auf der anderen Seite das puritanische Amerika, in dem die Freiheit von Kunst und Gesellschaft immer öfter der «political correctness» zum Opfer fällt. Wo Männer blossgestellt und öffentlich verurteilt werden, ohne sich verteidigen zu können.

Es sind auch französische Männer, die durch beharrliche oder ungeschickte Anmache lästig fallen, wie die Reaktion auf «balance ton porc» zeigt. Und da sollen Frauen sich geschmeichelt fühlen und sich nicht so anstellen, wenn sie ohne ihr Einverständnis betatscht, geküsst und mit anzüglichen Botschaften bedacht werden? Soll, was die MeToo Debatte beleuchten und öffentlich machen will, wieder verschleiert werden? Nämlich, dass Belästigungen nicht nur mit Sexualität, sondern sehr viel mit Machtausübung zu tun haben. Und wo sich das vermischt, entsteht eine Grauzone, in der es schwierig wird, von aussen zu beurteilen, was gerade geschieht. Meist sind ein Mann und eine Frau alleine. Keine Zeugen. Sie sagt, er sagt. Beweise gibt es nicht. Wem sollen wir glauben? Dem Opfer? Als Frau sage ich: ja. Aber offenbar gibt es von Frauen erfundene Belästigungen, um jemand zu schaden. Dem Täter? Als Frau bin ich geneigt zu sagen: nein. Aber offenbar gibt es Situationen, in denen Frauen nicht eindeutig Stellung beziehen und ein Mann sich eingeladen fühlt, weiter zu gehen, als es der Frau dann recht ist.

Vielleicht können wir von den Rändern aus ein wenig Klarheit gewinnen. Ich beginne dort, wo die Grauzone ins Schwarze übergeht. Harvey Weinstein hat keine hartnäckigen Annäherungsversuche gestartet, das war sexuelle Nötigung, Erpressung, also Machtmissbrauch. Dieses Verhalten kann niemand gutheissen, auch Deneuve und ihre Mitunterzeichnerinnen räumen ein, dass die MeToo-Debatte nötig und sinnvoll war, um zu erkennen, dass Männer ihre Stellung und Macht ausgenutzt haben.

Am anderen Rand stehen kleine Handlungen, die Frauen oft als lästig empfinden, ab und zu vielleicht auch als schmeichelhaft. Oder zumindest nicht störend. Nachpfeifen auf der Strasse beispielsweise. Auch hier, noch grade so, Eindeutigkeit, es geht um Anmache, Macht ist kein Thema. Oder doch?
Dazwischen: die Grauzone. Was etwa ist mit «Komplimenten» am falschen Ort, beispielsweise in einem Mitarbeitergespräch. Da gehören die doch nicht hin. Sage ich als Frau, ein Mann, der sowas tut, sagt vielleicht: Wieso, ich wollte doch bloss nett sein und lässt sich kaum von der Unangemessenheit seines Tuns überzeugen.

Gesetzt den Fall, ein Mann hat beim Versuch, mir näher zu kommen, mein Knie berührt. Nicht so schlimm. Ein paar Handbreit weiter oben – unangenehm! Ein Kuss gegen meinen Willen, das ist schon eklig. Oder der ebenfalls im Artikel zitierte Frotteur in der Metro, nur noch widerlich. Sind sich die Männer im Klaren, was sie auslösen? Was mich angeht, kann ich mir vorstellen, auch auf eine hartnäckige Anmache gelassen zu reagieren. Jetzt. Aber nicht, als ich 20 war. Und wenn meine Töchter belästigt würden, wäre ich vermutlich um einiges intoleranter. Obwohl ich davon ausgehe, dass sie für sich selbst einstehen können, dazu habe ich sie hoffentlich erzogen. Es ist alles subjektiv. Um so mehr muss darüber gesprochen werden, immer wieder. Dabei sollte es nicht um Anprangern, sondern um einen Lernprozess gehen…

Mir fällt auf, dass die Debatte auch zwischen Generationen stattfindet. Der MeToo-Aufschrei kam überwiegend von jüngeren Frauen unter vierzig, die schärfsten Kritikerinnen waren älter, also Frauen, die vor dreißig, vierzig Jahren ihr Berufsleben begannen. Das war eine Zeit, in der es für sie überlebenswichtig war, die Perspektive von Männern zu verinnerlichen. Empfindlichkeit konnten diese Frauen sich nicht erlauben. Für sie war es wichtig, sich attraktiv und begehrt zu fühlen, dafür nahmen sie so einiges in Kauf. Andere Frauen, jüngere, empfinden anders. Sie können sich das heute auch eher erlauben. Ich verstehe Sie jetzt besser, Madame Deneuve, meine Bewunderung mag abgenommen haben, aber als Person haben Sie für mich an Kontur gewonnen…

Die Meinung der Autorin in diesem Beitrag entspricht nicht in jedem Fall der Meinung der Landeskirche.

Blog abonnieren     Alle Beiträge ansehen    

Diesen Beitrag fand ich...
  • wichtig (21)
  • inspirierend (11)
  • fundiert (9)
  • frech (0)
  • berührend (3)
  • langweilig (6)
  • falsch (3)
  • schlecht (4)
  • lustig (0)
20 Kommentare
  • Alpöhi
    Gepostet um 09:14 Uhr, 31. Mai

    Die Metoo-Debatte ist im Grunde Ausdruck davon, dass die Gesellschaft dekadent geworden ist.
    Wenn Männer nicht mehr wissen, was ein „gesundes“, hilfreiches Verhalten ist, sind sie dekadent.
    Wenn Frauen nicht mehr wissen, was ein „gesundes“, hilfreiches Verhalten ist, sind sie dekadent.
    Eine dekadente Gesellschaft wird untergehen und ihre Länder von anderen Kulturen übernommen werden, die mehr Disziplin haben.

    Die MeToo-Debatte konnte ja nur auf dem Hintergrund der übermässigen sexuellen Freizügigkeit entstehen (jederzeit jeder mit jeder).
    Als Prophetin müsste die Kirche dagegen halten und sagen: Kehrt zurück zu einem gesunden Sexualverhalten! Es tut den Menschen nicht gut, wenn jederzeit jeder mit jeder darf. Sexualität braucht den geschützten Rahmen einer verbindlichen Beziehung.

    Es gilt also, das alte Postulat „keim Sex vor der Ehe“ in die heutige Zeit zu übersetzen. Nicht, damit die Menschen puritanisch werden, sondern weil gelingende Sexualität den schützenden Rahmen einer verbindlichen Beziehung braucht.

    3

    9
    Antworten
  • Alpöhi
    Gepostet um 09:29 Uhr, 31. Mai

    Ein weiterer Punkt ist: Die heutigen jungen Menschen wissen zwar alles über die biologischen Belange der Sexualität und sie laufen halbnackt herum,
    ABER gleichzeitig sind die heutigen jungen Menschen so verunsichert wie im viktorianischen Zeitalter, weil sie nicht wissen, wie man sich angemessen verhält.

    Angemessenes Verhalten LERNEN bedeutet Üben und dabei Fehler machen und nochmal Üben.

    Die jungen Menschen brauchen einen geschützten Rahmen, wo sie ausprobieren können, welches Verhalten hilfreich und angemessen ist.

    Solch ein geschützter Rahmen könnten funktionierende Familien sein; Familien, wo Mann und Frau ihre Liebe zueinander wach halten und pflegen (dann können die Kinder hilfreiches Verhalten abgucken); Familien mit mehreren Kindern und idealerweise beiderlei Geschlechts (dann können die Kinder das Abgeguckte „ausprobieren“).

    1

    3
    Antworten
    • Corinne Duc
      Gepostet um 10:23 Uhr, 31. Mai

      glauben sie im ernst, übergriffe und belästigungen habe es früher (gemessen an bevölkerungszahlen) weniger gegeben?
      kinder hatten gar nichts zu sagen – erst recht wenn es um solche dinge ging. und frau sprach auch deshalb nicht – oder jedenfalls in der öffentlichkeit – darüber, weil man es nicht hören wollte und im zweifelsfall (wenn nicht so oder so) dem mann recht gegeben wurde.
      wenn endlich offen darüber geredet wird, mag das manchem ungelegen kommen. – vielleicht auch das nur ein generationenproblem? zu hoffen wär’s doch.

      8

      3
      Antworten
      • Alpöhi
        Gepostet um 10:27 Uhr, 31. Mai

        Ich rede nicht von „früher“. Ich rede von „funktionierenden Familien“. Ja, die gibt es. Aber nicht von selber; man muss dafür etwas tun.

        3

        2
        Antworten
        • Corinne Duc
          Gepostet um 00:33 Uhr, 05. Juni

          „dass die Gesellschaft dekadent geworden ist“ tönt doch arg so, als wäre das nun plötzlich so / im Vergleich zu früher also schlimmer, oder überhaupt erst schlimm geworden (die alte Platte halt). Und als läge darin nun auch der Grund dafür, dass es zu diesen Offenlegungen gekommen sei. Aber wie schon andere geschrieben haben: traditionelle Strukturen sind empirisch nicht mit weniger Übergriffen (sondern teilweise mit mehr, oder mutmasslich mehr – wahrscheinlich ist die Dunkelziffer dort noch höher?) korreliert. Aber natürlich – sie wollten nicht einfach von „traditionellen“ Mustern sprechen, sondern über „funktionierende Familien“. Darüber, was funktional oder ideal zu bedeuten hätte für die Familie, bestehen bekanntlich jedoch sehr verschiedene Ansichten…

          0

          0
          Antworten
      • Alpöhi
        Gepostet um 10:41 Uhr, 31. Mai

        Es geht mir nicht um Moral, sondern um „was hat sich empirisch als hilfreich erweisen und was nicht“.

        2

        4
        Antworten
  • Barbara Oberholzer
    Gepostet um 09:41 Uhr, 31. Mai

    Haha Alpöhi, das überlasse ich doch gerne der kath. Kirche, die das unverdrossen verkündigt, Über dekadente Randerscheinen einzelner ihrer Würdenträger will ich mal grosszügig hinwegsehen 🤣. Mir wären in diesem Zusammenhang andere Themen wichtig: Förderung von Begegnungen auf Augenhöhe, Respekt vor der Autonomie anderer, nicht vereinnahmen, nicht instrumentalisieren, keine Grenzüberschreitungen und Übergriffe whatsoever, nicht gegenüber Männern, nicht gegenüber Frauen! Vllt nähern wir uns da tatsächlich dem evangelischen Menschenbild an? Da gäbs noch was zu tun!

    Es ist übrigens interessant, dass gerade in Ländern mit sehr restriktiver Sexualmoral – Indien, Ägypten, weitere muslimische Länder – die häufigsten und schlimmsten sexuellen Übergriffe vorkommen.

    13

    3
    Antworten
    • Alpöhi
      Gepostet um 10:35 Uhr, 31. Mai

      Frau Oberholzer,
      danke für Ihre Statement – es steht für eine grosse Anzahl Menschen, die gleich denken, aber hier nicht schreiben.

      Lassen Sie uns das Thema weiterspinnen:
      Haben Sie, als „Profichristin“, für das Postulat „gelingende Sexualität braucht den schützenden Rahmen einer verbindlichen Beziehung“ wirklich nicht mehr übrig als „haha, das ist katholisch“!?

      Gelingende Sexualität hat auch viel zu tun mit Augenhöhe, Respekt und Autonomie; da bin ich ganz einverstanden. Dennoch entnehme ich der Bibel, dass Gott, als der die Menschen schuf, die verbindliche Zweierkiste von Anfang an vorgesehen hat. Und Jesus hat das bekräftigt. Was ist Ihre Sicht darauf? Wollen Sie diese Seiten wirklich aus der Bibel herausreissen?

      4

      8
      Antworten
      • Barbara Oberholzer
        Gepostet um 10:46 Uhr, 31. Mai

        Alpöhi, solange Sie mit Begriffen operieren wie „Profichristin“ oder „aus der Bibel rausreissen“, diskutieren wir hier gar nichts. Ich lass mich von Ihnen nicht in irgendeine Defensive drängen. Vllt könnten Sie von mir als Seelsorgerin lernen, Ihre „Flughöhe“ etwas zu variieren? Jesus konnte das

        9

        7
        Antworten
        • Alpöhi
          Gepostet um 11:12 Uhr, 31. Mai

          Diskussionsverweigerung halte ich nicht für zielführend.

          Ich bin erstaunt, dass es so viele „Daumen runter“ gibt für eine Position, die ich aus der Bibel entnehme und die sich im Leben, soweit ich das erkennen kann, als „hilfreich“ erweist.

          Es interessiert mich wirklich, warum all diese reformierten uns selber denkenden Mitlesenden meine Position dermassen ablehnen, dass es höchstens für ein „Daumen runter“ reicht aber nicht für eine Diskussion, die diesen Namen verdient.

          Wir müssen ja nicht gleicher Meinung sein. Aber Gesprächsverweigerung? Echt jetzt???

          4

          5
          Antworten
          • Barbara Oberholzer
            Gepostet um 12:46 Uhr, 31. Mai

            Dann diskutieren wir sachlich und Sie werden nicht mehr persönlich („Profichristin“). Ich setze Grenzen. Und Prioritäten auch. Beziehung auf Augenhöhe und Respektierung von Autonomie und Integrität des andern sind bei mir auch in der Zweierbeziehung DER übergeordnete Wert. Auch in Paarbeziehungen gibt es Übergriffe, Freiheitsberaubung, (sexuelle) Gewalt.
            Aus der Bibel reisse ich übrigens keine Seiten, sondern versuche, auch mit Widersprüchlichkeiten, Spannungen und Unvollkommenheit zu leben.

            9

            4
          • Alpöhi
            Gepostet um 13:59 Uhr, 31. Mai

            Frau Oberholzer, Ihre Tonlage hier in allen Kommentaren stinkt mir gewaltig. 🙁

            Ich habe hier schlich und differenziert dargelegt, warum ich eine konservative Position vertrete und hilfreich finde, und was machen Sie? Ich fühle mich durch Ihren Kommentar als „katholischen Clown“ diffamiert, den frau nicht ernst nehmen muss. Wenn ich dann mit dem mit dem Wort „Profichristin“ andeute, dass mich Ihre Position gelinde gesagt irritiert, spielen Sie die beleidigte Leberwurst.

            Nein, diesen Schuh ziehe ich mir nicht an. Übergriffe sind nicht in Ordnung, darüber sind sich alle einig. Aber was ist überhaupt ein Übergriff?
            In dieser Kommentarspalte empfinde ich zur Zeit einen Übergriff von IHNEN gegenüber MIR.

            Übergriffe sind kein „männliches“ Phänomen. Denken Sie mal drüber nach.

            Und wenn Sie dann bereit sind, mit mir aggressionslos und auf Augenhöhe zu diskutieren, dann möchte ich gerne wissen, warum Sie meine ursprünglichen Aussagen nicht teilen.

            Bis es soweit ist, kann ich Sie nicht mehr ernst nehmen. Was ja irgendwie auch schade ist.

            4

            13
        • Alpöhi
          Gepostet um 11:18 Uhr, 31. Mai

          Im Übrigen: Wie man in den Wald ruft…

          1

          7
          Antworten
          • Barbara Oberholzer
            Gepostet um 17:47 Uhr, 31. Mai

            @Alpöhi: Ich soll Ihnen auf „Augenhöhe“ begegnen, aber Sie schreiben unter einem Pseudonym?! Wer sind Sie, dass Sie mich so abkanzeln? Zu meinen Kommentaren, ob genehm oder nicht, stehe ich mit meinem Namen. Aber ich möchte nicht, dass das hier weiter eskaliert. Ich gebe zu, dass ich in meinem ersten Kommentar auch sarkastisch war. Das wäre nicht nötig gewesen, und ich werde in Zukunft mehr darauf achten.

            12

            1
          • Barbara Oberholzer
            Gepostet um 18:12 Uhr, 31. Mai

            Schade auch, dass das gut geschriebene und differenzierte „Erstlingswerk“ auf diesseits von Julia Keller jetzt grad zu einem solchen Zerwürfnis führen musste … Lassen Sie sich davon nicht abhalten, Frau Keller, schreiben Sie wieder 👍🏻

            4

            0
  • Barbara Oberholzer
    Gepostet um 10:03 Uhr, 31. Mai

    Ach und ähm … auch wir, die wir vor 30, 40 Jahren jung waren, waren in keiner Weise gezwungen, eine männliche Perspektive zu übernehmen. „Der kleine Unterschied“ von Alice Schwarzer erschien 1975. Ausserdem hatten wir Augen im Kopf und durchaus ein Bewusstsein dafür, was wir wollten und was nicht. Das mit dem
    „Gefallen wollen“ war natürlich ein Thema, ist es heute aber genauso.

    10

    1
    Antworten
  • Andreas Imhasly
    Gepostet um 17:22 Uhr, 04. Juni

    Sehr geehrte Frau Oberholzer,
    vielleicht doch noch eine kritische Bemerkung zu Ihrer „kämpferischen“ Haltung: warum benutzen Sie jede noch so banale Gelegenheit, um auf „katholisch“ oder „die kath. Kirche“ draufzuhauen? Ich stehe „bei Gott“ dieser kath. Kirche als kath. Theologe und Seelsorger in vielem SEHR kritisch gegenüber und scheue mich nicht , dies auch öffentlich zu zeigen. Aber dieser antikath. Reflex (und vielleicht auch Affekt) finde ich seltsam und erlebe ich manchmal geradezu als verletzend, weil er undifferenziert daherkommt (nicht immer!) und oft deplaziert ist…… Aber dies als Echo auf Ihre Erstreaktion. Ich habe nicht vor, mich mit Ihnen hier zu streiten. ….
    A. Imhasly

    3

    4
    Antworten
    • Barbara Oberholzer
      Gepostet um 09:34 Uhr, 06. Juni

      Sehr geehrter Herr Imhasly
      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Doch seien Sie unbesorgt: Weder ein „Reflex“ noch ein „Affekt“ steht hinter meinen Kommentaren, noch tu ich draufhauen. Es besteht also wirklich kein Grund, verletzt zu sein.
      Herzlich, Barbara Oberholzer

      3

      1
      Antworten
    • Esther Gisler Fischer
      Gepostet um 14:31 Uhr, 07. Juni

      Vielleicht sind die Seitenhiebe auf die röm.-kath. Kirche und deren Amtsträger (nach wie vor alles Männer!) gespeist durch Erfahrungen? Das kann ich mir nur allzu gut vorstellen!

      1

      0
      Antworten
  • Alpöhi
    Gepostet um 14:23 Uhr, 07. Juni

    Was ist das eigentlich für ein pawlowscher Reflex, der alle Äusserungen von kirchlich bezahlten Mitarbeitenden mit „Daumen hoch“ quittiert, und alle anderslautenden Äusserungen mit „Daumen runter“?

    Unter „selber denken. Die Reformierten“ verstehe ich etwas Anderes, als hier normalerweise abgeht 🙁

    Wenn hier 90% der Lesenden die Meinung der kirchlich Mitarbeitenden teilen, – dann kann man sich den Blog auch sparen, weil dabei nichts Neues herauskommt. Und Stefan Jütte (der Blog-Admin) hätte mehrt Zeit für etwas Besseres, wo mehr Nutzen herausschaut.

    2

    1
    Antworten

Kommentar abschicken