Rückwärts Marsch

Am 15. Juni nahm ich zum ersten Mal an einer Demonstration teil: Hinter dem Banner «reformierte Kirche Schweiz – Strong in Diversity» setzte ich mich für die Rechte von Menschen verschiedener sexueller Orientierung ein. Gleiche Rechte für Alle ist für mich ein typisches Demonstrations-Thema. Auch wenn der Namenszug «reformierte Kirche Schweiz» eine gar nicht rechtlich existierende Grösse meinte, so halte ich «gleiche Rechte» für ein zutiefst christlich-kirchliches Anliegen. Vier Tage später am 18.6. bestätigte uns die Abgeordnetenversammlung der künftigen «Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz» (die gibt’s tatsächlich ab 1.1.2020) dies mit einer Art «Bekenntnissatz», den sie einstimmig bei einer Enthaltung annahm: «Wir sind von Gott gewollt, wie wir geschaffen sind. Unsere sexuelle Orientierung können wir uns nicht aussuchen. Wir nehmen sie als Ausdruck geschöpflicher Fülle wahr».

Dahinter steht auch theologisch die Überzeugung aus Erfahrung, dass die göttliche Schöpfungsgeistkraft Leben in Vielfalt schafft, geschaffen hat und es immer neu tut. Vielfalt – Diversität, wie der moderne Begriff auch in der Biologie lautet. Diversität ist also mehr als sexuelle Orientierung. Sie umfasst ebenso Menschen mit Behinderung, verschiedener ethnischer Herkunft, Menschen auf der Flucht. Dem allem gab vor fast genau einem Jahr am 28.9.2018 der erstmals durchgeführte «Swiss Diversity Award» in Bern ein Gesicht. Ich nahm auch dort teil und sprach ein Grusswort im Namen der reformierten Kirche. Ich entschuldigte mich dafür, dass die Kirche immer wieder Menschen nicht respektiert hat, die «anders» sind oder waren.

Der «Marsch fürs Läbe» fragt deshalb zu Recht, ob «Diversität» nicht gerade auch Menschen mit Trisomie 21 umfassen müsste. Selbstverständlich: an der Pride müssten oder dürften sie auch teilnehmen, ebenso wie an der Award Night. Es darf doch auf keinen Fall um ein Ausspielen gegeneinander gehen. Warum setzen sich denn aber ausgerechnet «Lebensschützer» gegen Homosexualität und Ehe für alle ein?

Ich wurde nun auch gefragt, warum ich denn nicht am «Marsch fürs Läbe» mitmarschiere, wie etwa der katholische Weihbischof Marian Eleganti. In der Tat, das würde ich nicht tun. Ich halte die Form einer Demonstration und eines «Bekenntnismarsches» für diese heiklen Fragen für verfehlt.

Warum also «Pride» aber nicht «Marsch»?

Bei der sexuellen Orientierung handelt es sich eben genau um etwas, was man nicht wählen kann, sie hat einfach nur Respekt und Gleichberechtigung verdient. Ein behinderter Mensch kann sich seine Existenz auch nicht wählen. Auch er hat uneingeschränkten Respekt und volle Unterstützung verdient. All das sage ich als langjähriger Seelsorger und Vater. Die Entscheidung allerdings, ob eine Mutter ein behindertes Kind zur Welt bringt, ist eben eine Entscheidung, die sie, im Gespräch mit Vater und Gesundheitsfachleuten, auch mit der Seelsorge abwägen muss. Wenn sie es unbedingt will, so soll sie das können und dürfen. Das wäre durchaus eine politische Forderung. Wenn sie es sich aber nicht zutraut, so ist das ein seelsorgliches Anliegen und nicht Gegenstand von politischen und religiös-moralischen Druckversuchen. Niemand macht sich eine solche Entscheidung einfach. Eine Demonstration, ein «Bekenntnismarsch» mit entsprechenden Sätzen und Fotos spricht betroffenen Menschen das Verantwortungsgefühl mindestens teilweise ab. Das ist vom christlichen Glauben her nicht zulässig: Jesus will nicht, dass wir urteilen und richten!

Beim «Marsch fürs Läbe» handelt es sich meines Erachtens um eine Mischung von berechtigten Anliegen, seelsorglich bedenklichen, ja rücksichtslosen Aussagen und religiös-politischen Forderungen, die aus einer zutiefst patriarchalen Fruchtbarkeitskontroll-Ideologie stammen. Diese Mischung macht für mich als Christenmensch das Mitmarschieren unmöglich.

Bleibt das Argument der Meinungsfreiheit, das auch anderswo vorgeschoben wird (vgl. Referendum gegen die Erweiterung der Antirassismus-Strafnorm um den Tatbestand der sexuellen Orientierung). Aus staatlicher Sicht ist es richtig, dass auch eine solche Demonstration stattfinden können muss. Sie muss auch geschützt werden vor einer Gegendemo, die sachlich zu Recht gegen den «Marsch fürs Läbe» antritt, aber das Recht der Meinungsäusserungsfreiheit nicht mit potentieller Gewaltandrohung beschränken darf. Ich würde übrigens wegen der unklaren Lage auch nicht an der Gegendemo teilnehmen.

Wäre es nicht für alle gerade aus christlich-ethisch-seelsorglicher Sicht besser, wir würden solche schwierigen und existenziellen Fragen dem behutsamen Gespräch anvertrauen? Das wäre die Aufgabe gerade der Kirchen und Gemeinschaften. Dafür haben wir Seelsorge an den Spitälern und in den Gemeinden, an die man sich vertrauensvoll wenden darf, ohne Ideologie und Rechthaberei, aber mit Gespür für das Dilemma, in dem sich eine Mutter, ein Elternpaar befinden kann. Da möge Gott helfen.

Die Meinung des Autors in diesem Beitrag entspricht nicht in jedem Fall der Meinung der Landeskirche.

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24 Kommentare
  • Meyer Christian
    Gepostet um 11:44 Uhr, 09. September

    In diesem Text erkenne ich vor allem den peinlichen Erklärungsnotstand eines evang.-ref. Theologen, warum er das eine tut und das andere nicht und dies pseudo-wissenschaftlich unterlegt, weil der Mainstream im Moment gerade auf diese Seite ausgerichtet ist. Eine vertiefte, theologisch-ethische Auseinandersetzung mit der Problematik kann ich darin nicht erkennen. Und die sexuelle Orientierung ist also vorbestimmt? Und was ist denn sonst noch so alles vorbestimmt in unserem Leben? Alles in unseren Genen festgelegt und keine Wahlmöglichkeiten? Da werden halt Antworten unbequem.

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    • Martin Stewen
      Gepostet um 16:24 Uhr, 11. September

      Was ist denn an diesem hervorragenden Statement „peinlicher Erklärungsnotstand“? Ich bin dankbar für diese äusserst klare Positionierung des Zürcher Kirchenratspräsidenten, die endlich einmal auch von hoher kirchlicher Warte aus die Scheinheiligkeit des „Marsch fürs Läbe“ benennt.
      Man könnte noch deutlicher werden im Entlarven, wenn man etwa fragt, warum der „Marsch fürs Läbe“ nicht auch gegen die Todesstrafe votiert, sondern vielmehr mit deren Befürwortern (etwa als Sprecher beim amerikanischen Pendant „March for Life“) paktiert. Im Fall des o.stehenden Textes würde das vielleicht ein bisschen weit weg führen…

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    • michael vogt
      Gepostet um 21:35 Uhr, 11. September

      der geist erforscht alles, auch die tiefen gottes. (1kor 2.10) was wohl heisst, auch die die tiefen des menschen. paulus spricht hier vielleicht von erfahrungen von einer tiefe und intensität, in der er darauf kommt, dass er auch seine sexuelle orientierung umstellen könnte. auch abgesehen von ihm: ich nehme an, dass es das gibt. ein autor – ich sage jetzt nicht wer, denn da steht auf wikipedia von hiv-positiv und herzversagen, was meines wissens beides nicht stimmt – , der in seinem literarischen werk auch seine bisexualität verarbeitet, schreibt von der begegnung mit einem sehr starken homosexuellen. er hat ihn, wenn ich mich recht erinnere, in einem flugzeug gesehen. dass eine solche begegnung kraft vermitteln kann, war für mich schon vor jahren ohne weiteres nachvollziehbar. heute habe ich in meditatione das erste mal eine sexuelle annäherung in gedanken an diesen in meiner imagination ankommenden starken mann nicht als abstossend erfahren. zugleich war das die erfahrung, dass ich eine gewisse bestimmungsmacht (oder wie ich es nennen soll) über meine sexuelle orientierung habe. damit will ich aber nicht bestreiten, dass ein junger mann (ich rede jetzt mal von männern) seine sexuelle orientierung vorfindet. es gibt wohl beides: das sich aussuchen und das sich nicht aussuchen. paulus spricht rm 1.26f möglicherweise von zuerst mal heterosexuellen, die sozusagen zu ihrer vollständigen selbstentfaltung oder aus einer mangelsituation ihre orientierung umstellen. oder er unterstellt ihnen seine eigene option. mir erscheint die sexuelle orientierung als ein umprogrammierbares programm. wer nicht gerne an informatik denkt, denkt an konzert oder theater. aber das möchte ich deutlich sagen: es geht nicht darum, daran herumzuprogrammieren, jedenfalls nicht an der orientierung anderer. wobei es nicht immer ein herumprogrammieren im abwertenden sinn sein muss. aber sein kann. ich bin für die intellektuelle durchdringung der thematik. die nach unten zeigenden daumen – so zahlreich wie die sterne am himmel – geben meinem schiff einen guten kiel. das war einer auf die rechte, jetzt bitte noch einen auf die linke. die heutige erfahrung zeigt mir, was diskussionen, ohne die sie nicht wäre, bringen können. und ich füge noch einen satz an: während beziehungen von frau zu frau mir schon immer primärsympathisch sind, nehme ich an, dass die genannte erfahrung mir beziehungen von mann zu mann primärsympathischer, zumindest verständlicher macht, oder dass ich noch motivierter bin, über meinen schatten zu springen.

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      • michael vogt
        Gepostet um 12:46 Uhr, 12. September

        mit der zeit fragte ich mich, ob er überhaupt homosexuell ist. bisexuell, war die antwort. ich fand, dass er mir mannsein vermittelt, animusintegration (c.g. jung) beim mann, dass er mich aber zu wenig belebt – und landete wieder bei meiner partnerin. wie ein solcher ausflug insgesamt zu werten ist, bleibt vorerst in den sternen. auch abhängig davon, was sie dazu sagt.

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    • michael vogt
      Gepostet um 20:03 Uhr, 12. September

      es wird gesagt, homosexualität habe es damals noch gar nicht gegeben. das verstehe ich so: den begriff der homosexualität hat es noch nicht gegeben. paulus hat möglicherweise gar nicht verstanden, was abgeht. er hört, frauen hätten unter einander sex, desgleichen männer. könnte sein, dass er gemeint hat, sie würden sich so verhalten, obschon es geradesogut anders ginge. könnte sein, dass er gar nicht gewusst hat, dass für eine homosexuelle frau ein mann gar nicht anziehend ist, desgleichen für den homosexuellen mann. dasselbe für die alttestamentlichen stellen. hauptsache, wir meinen nicht zu selbstverständlich, es sei so, wie wir meinen. dies alles aufzuklären ist der marsch für das leben der andern art, der nicht zuletzt darin besteht, dass wir uns weder aufgrund eines schriftmissverständnisses homosexuellen gegenüber gefühllos verhalten noch aufgrund eines vorurteils gefühllos gegenüber paulus und den alttestamentichen autoren.

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    • Corinne Duc
      Gepostet um 03:01 Uhr, 14. September

      weshalb scheint ihnen die frage wichtig? lassen sie sich oder ihren nachwuchs beschneiden weil das irgendwelche biblischen gebote verlangen?

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  • michael vogt
    Gepostet um 15:43 Uhr, 09. September

    danke für die verdeutlichung Ihrer position. „freiheit, gleichheit, brüderlichkeit“ – jedes der drei interpretationsbedürftig, problemlösung und problem. freiheit politiscch vergisst leicht, das frei „nicht auf kosten anderer“ heisst. brüderlichkeit heisst heute geschwisterlichkeit. gerechtigkeit ist grundlegend „jedem das seine, jeder das ihre“. „allen das gleiche“ ist ein spezialfall. ich gehöre selbst zu den sogenannten behinderten. invaliditätsgrad 80%, nerven. keine schwerwiegende diagnose. manchmal bin ich erstaunt, dass meine rollstuhlfahrenden geschwister überall rein wollen – ohne die aber abschliessend zu beurteilen. persönlich erwarte ich überhaupt nicht, dass ich überall die gleichen rechte habe. zb gab und gibt es kein recht, das mir den studienabschluss evangelische theologie ermöglicht hätte. im einzelnen hätte ich das alles ohne weiteres gekonnt, aber nicht diese stoffmasse, nicht über monate jeden tag fünf stunden vorbereiten, was mich nicht interessiert. ich erwarte auch nicht von unserem staat, dass er mir ohne zertifikat eine stelle anbietet. dafür werde ich durch iv + el finanziert und tippe bei offenem fenster neben einer blauzeder, zumindest auf der einen seite umgeben von weiten feldern, meine schriftzeichen in die tastatur. wie wäre es also, wenn homosexuelle zwar nicht dieselben rechte hätten, dafür andere, die ihren? ich denke mehr so. am marsch fürs läbe würde ich auch nicht teilnehmen. man nennt das moralische eindeutigkeit: was die initianten wollen, wird selbstverständlich als leben bezeichnet. Sie wissen vielleicht, dass ich mit der ehe für alle jahrzehnte lang befreundet war, dass aber die späte entdeckung, dass die entscheidung auch die kleinsten berifft, die embryonen, mich auf schöpfungsordnung und naturrecht zurückgeworfen hat. diese kleinsten kommen in Ihrer argumentation nicht vor. eine ungewollte schwangerschaft wird nicht absichtlich herbeigeführt. da könnte man unendlich differenzieren, aber ich möchte berücksichtigen, dass die, welche das lesen wollen oder müssen, noch anderes zu tun haben. reproduktionsmedizin geschieht mit voller absicht und grossen einsatz. hier liegt die diffenrencia spezifica. warum kommt Sie bei Ihnen nicht vor? ein gesichtspunkt wäre doch auch, dass homosexuelle frauen und männer sich sexuell vereinigen können, ohne das, was verhüten alles bedeuten kann, ihr scheitern oder gar was das kinder bekommen und dann haben alles an beschwerlichem mit sich bringen kann. das gehört auch zur frage nach der gerechtigkeit. mit namen und orten gehe ich auf dem internet sparsam um, aber dies möcht ich anmerken: dass ich mich in dieser frage als Ihr vornamensbruder verstehe. alle diese liberalisierungen werden kommen. es hat überhaupt keinen sinn, sie verhindern zu wollen. es stellt sich dann aber die frage: was von all dem erlaubten wollen wir? „was ihr habt, habt ihr hundertfach“ (mk 10.30) alternativmedizin. die alternative zur reproduktionsmedizin. immerhin jesus. dürfte doch auch mal gesagt werden. aber das sagen die, welche politisch engagiert sind, nicht. solidarität. neben der solidarität mit einer interessegruppe die solidarität mit allen. kind und karriere hat einen rückschlag erlitten: spätere zeugung, spätere schwangerschaft, mehr missbildungen, mehr schwangerschaftsabbruch, mehr unfruchtbarkeit, mehr in vitro, mehr pid. vielleicht wird in zwanzig jahren nur noch in vitro und pid gemacht, um behinderungen möglichst gieich zum vornherein zu verhindern. ich kann nicht mal sagen, dass das falsch wäre. aber Sie können vielleicht verstehen, das jemand, wie zum beispiel ich, zum eindruck kommt, dass dies alles wieder einmal etwas sehr auf kosten der kleinsten geht, und diesen ein eindruck momentan, für einen etwas längeren moment, nicht einfach wieder los wird, ihn zum ausdruck bringt.

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    • michael vogt
      Gepostet um 16:21 Uhr, 09. September

      Sie wissen vielleicht auch, ich bin für redormation. drüber schlafen, traumdeutung, entprechend die deutung von tippfehlern, wo in einem moment der unachtsamkeit (nicht gerade im trend) ein inhalt aus dem unbewussten sich ins bewusstsein schleichen konnte. das unanständige „ohne die aber abschliessend zu beurteilen“ bedarf eines zusätzlichen s. das veranlasst mich doch zu sagen: alles aus demselben ursrpung, auch die sexuelle orientierung, auch das, was uns ermöglicht in allem zu leben (oder zu sterben). heisst das, dass alles schöpfung ist, oder kann eine sexuelle orientierung auch aufgrund gesamtgesellschaftlich verdrängung der wahrheit, des lebens zu stande kommen? die „wiedernatürliche“ homosexuelle, oder die noch mehr widernatürliche heterosexuelle, weil sie das naturfeindliche masslos verbreitet? dann „berifft“, statt betrifft: t – dies alles können wir soweit durchschauen und in gerechtigkeit durchwandern, als wir während des lebens gestorben sind. und dann ein „ein“ zuviel. es gibt nur eines. als ursache seiner selbst einem schöpfer vergleichbar oder einer schöpferin, als verursachtes deren schöpfung. alles aus allem. niemand kann etwas dafür, für das, was geschieht. das ist meines erachtens auch die therapie, einer behinderung zb, eines falschen verhältnisses zur diversität etc . schöpfung scheint mir aber zum existentiellen gesichtspunkt zu gehören, die befreiung zur freiheit, zu der auch die anklage, zb durch paulus, gehört, die man in dieser freiheit als befreiung auch recht verstehen kann.

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    • michael vogt
      Gepostet um 17:52 Uhr, 09. September

      und der oberverschreiber, der vor ungesunder askese warnt > es muss natürlich heissen: „was ihr n i c h t habt, habt ihr hundertfach“ (mk 10.30)

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    • michael vogt
      Gepostet um 23:14 Uhr, 09. September

      diffenrencia spezifica, genauer: differentia specifica

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    • Alpöhi
      Gepostet um 07:35 Uhr, 10. September

      Machen Sie doch statt drei Korrekturen (von denen ausser Ihnen niemand weisst worauf sie sich beziehen) eine Zusammenfsssung. Nicht mehr als zwei, drei Zeilen. Das wäre ein echter Mehrwert 😉

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      • Barbara Oberholzer
        Gepostet um 11:34 Uhr, 10. September

        👍🏻

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      • michael vogt
        Gepostet um 12:35 Uhr, 10. September

        und was heisst „weisst“? 😉

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        • Alpöhi
          Gepostet um 14:22 Uhr, 10. September

          Das heisst, dass mir ein Schreibfehler passiert ist.
          Merke: Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.

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          • michael vogt
            Gepostet um 14:50 Uhr, 10. September

            🙂

            ja, aber wenn Sie so einen deuten, kommen Sie vielleicht darauf, dass sich in Ihrem unbewussten eine ganz andere perspektive findet als die, die Sie bewusst eingenommen haben. das kann zum aperspektivischen denken führen, zur freien beziehung zu verschiedenen und eben zum einnehmen verschiedener perspektiven. jedenfalls hat die freie assoziation zu Ihrem verschreiber bei mir zur einsicht in die übereinstimmung mit mir selbst geführt – Sie nennen das veilleicht lieber ansicht – , dass ich das getan habe, was ich will. jürg halter sagt, es gehe auch darum, das eigene, was man sagt oder schreibt, überhaupt zu verstehen. und auch das ist durch besagte deutung fast schlagartig grüdlicher eingetreten – was mich zum freundlichen dank führt für Ihre antwort und die bestätigung Ihrer mitstreiterin, die mir zusammen das a das o bedeuten. eine andere assoziation, nämlich mal nicht zu schreiben, sondern alles „weiss“ zu lassen, verbindet uns wiederum wie zwei skifahrer im frisch gefallenen schnee. „zusammenfassen“ kann man den nicht, weil er sonst hart wird. solchen hartschnee gibt es genug auf dem internet. aber bei drei zeilen verweilen, das könnt‘ mich mal ereilen – hat mich ja auch schon.

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          • Alpöhi
            Gepostet um 17:00 Uhr, 10. September

            Ich weiss schon: Viel schreiben ist viel einfacher als wenig schreiben. Dennoch ist es nicht nett, Ihre Mitmenschen zuzutexten. Machen Sie es doch so: Wenn Sie viel geschrieben haben, wissen Sie endlich, was Sie sagen wollten. Dann löschen Sie Ihren Beitrag, und schreiben stattdessen die Zusammenfassung. Und erst jetzt auf „abschicken“ drücken. 😉

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          • michael vogt
            Gepostet um 21:51 Uhr, 10. September

            zusammenfassen geht nicht. ich hätte mich entscheiden müssen, weniger inhalte zu bringen. in einer diskussion in natura hören Sie – unausweichlich – alle wortmeldungen. der vorteil einer internet-diskussion ist, dass Sie nicht alles lesen müssen. Ihre rückmeldungen wurden in meinen bordcomputer (bc) eingespiesen und werden zusammen mit anderen prioritäten verarbeitet.

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          • michael vogt
            Gepostet um 21:55 Uhr, 10. September

            im übrigen danke für die genaue rezeptur 😉

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  • michael vogt
    Gepostet um 13:24 Uhr, 11. September

    „komm jetzt nachhause!“ rief heidi. bei einer gemüsesuppe, aus dem eigenen garten versteht sich, legte sie öhi alles dar, was in dieser diskussion geschrieben worden ist, warum und worauf es sich bezieht. „aaaaah“, sagte er ganz versunken, und: „bin ich aber ein esel!“ entfuhr es ihm. „wenn du zu deiner eselsnatur findest“, lachte sie, „ist alles in ordnung, denn der ist das symbol für erleuchtung.“

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    • michael vogt
      Gepostet um 13:32 Uhr, 11. September

      was el heisst, wissen wir. es kommt dann zum sie- und zum er- der es-aspekt dazu.

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    • Alpöhi
      Gepostet um 19:02 Uhr, 11. September

      Nänäi! Der Alpöhi würde das Heidi unterbrechen und sagen: „Jetzt hör aber au wieder mol uff mit däm Wasserfall! Weischt: Wenn d’s nit khasch mit zwäi Setz segä, denn khasch es au nit in zwei Schtunde sägä.“

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  • Anita Ochsner
    Gepostet um 23:15 Uhr, 11. September

    Ich finde diesen Beitrag wichtig und gut. Dass es hier um einen Mainstream gehen solle sehe ich gar nicht so, erst recht nicht, wenn es um Menschen mit einer Beeinträchtigung geht. Meine Erachtens geht gerade darin die ref. Landeskirche Zürich und im Zusammenschluss mit den Zürcher Kirchgemeinden wichtige und gute Schritte hin zur Sensibilisierung, bewusstmachen für das Leben miteinander. Vernetzung, Unterstützung, wenn es um Teilhabe geht. Dies auch im Bereich der Seelsorge …
    https://www.kimebe.ch/teil-bereiche/inklusion/

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